T wie TESLA – Tesla-Emblem meines Fahrzeugs

T wie TESLA

Tagebuch eines Tesla-Fahrers…

Die ersten drei Monate mit dem Model 3

Nach drei Monaten und 6.606 km ist es an der Zeit, mein Fazit zu überdenken: Bin ich nach wie vor zufrieden mit meinem Model 3?

3 Minuten

Weißes Tesla Model 3 in einem Parkhaus

Am 19.07.2019 habe ich im Artikel “Die ersten vier Wochen mit dem Model 3” über meine Erfahrungen mit meinem Model 3 berichtet. Heute ist es an der Zeit, mein Fazit zu überdenken und auf den neuesten Stand zu bringen, denn heute habe ich das Fahrzeug drei Monate und 6.606 km.

Immer noch ein Traum

Auch nach zwölf Wochen vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht auf die Fahrt im Model 3 freue. Ich erwische mich immer wieder, wie ich mit einem Grinsen ins Fahrzeug einsteige.

Dabei wird das Model 3 auch nicht langweilig. Seit Kauf habe ich bereits vier Softwareupdates erhalten und mein Fahrzeug hat Dinge gelernt, die es vor ein paar Wochen noch nicht konnte.

So lassen sich z.B. die Fahrerprofile mit den Schlüsselkarten und den Mobiltelefonen verknüpfen. Das ermöglicht die automatische Verstellung von Sitz, Spiegeln und Lenkrad, je nachdem welcher Fahrer die Fahrertüre öffnet. Manuela ist deutlich kleiner als ich und hat den Sitz daher deutlich weiter vorne: Das Feature verhindert effektiv Schmerzen im Knie, da ich mich nicht mehr in den Sitz quetschen muss und am Lenkrad anschlage.

Ausserdem hat mein Fahrzeug Schach gelernt. Ich konnte es noch nie, vielleicht lerne ich es nun in den Ladepausen?

Die V10, das nächste große Softwareupdate, steht bereits in den Startlöchern. Neben YouTube, Netflix und weiteren Entertainment-Features sind große Verbesserungen an der Visualisierung der Umgebung und an den Autopilot-Features geplant; wenn es soweit ist, werde ich natürlich berichten.

Apropos Ladepausen

Mittlerweile lade ich nicht mehr nur am Supercharger, sondern gerne auch mal etwas langsamer zu Hause – dies schont auf lange Sicht den Akku.

Zu diesem Zweck habe ich mir ein Verlängerungskabel mit 2,5er Querschnitt besorgt und bin froh, dass ich eine Außensteckdose mit Schalter verfüge.

Das ist (verständlicherweise) nicht die perfekte Lösung. Kofferraum auf, UMC raus, Kofferraum zu, UMC anschließen, Strom über Schalter anschalten - da wäre es schon bequemer, nur ein Kabel einzustecken.

Zuhause wartet jedoch noch ein Tesla Wall Connector auf die Montage. Ich habe nur leider in den letzten Monaten auf zu vielen anderen Hochzeiten getanzt, um dieses Projekt anzugehen. Es ist aber nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

“Bitte fahr du.”

Im letzten Beitrag sprach ich auch über den Autopilot. Ich kann euch versichern: Es ist bis heute nicht langweilig geworden, dem Model 3 aus dem Fahrersitz dabei zuzuschauen, wie es mich zum Zielort fährt.

Nach wie vor fahre ich täglich ca. 110 km zur Arbeit und zurück. Jeden Morgen stehe ich im Stau, und jeden Morgen übernimmt mein Fahrzeug ohne Murren die Aufgabe, mich durch den Stau zu kutschieren.

Eine einzige Sache hat sich jedoch geändert: Um 8 Uhr im Büro zu sein, ist seltener geworden. Ich bin und bleibe eine “Eule”, keine “Lärche” – früh aufstehen liegt mir leider auch als Tesla-Besitzer nicht. ;)

Über Mundpropaganda

Seit ich das Model 3 habe, sind ca. fünf Leute selber probegefahren, viele Leute mehr sind mitgefahren.

Ich habe in den letzten drei Monaten schon vier Menschen dazu motiviert, sich ebenfalls ein Model 3 zuzulegen – davon ist einer jedoch abgesprungen. Von den anderen dreien hat der erste sein Fahrzeug schon erhalten, der zweite bekommt es am 4. Oktober und der dritte wartet noch auf seinen Liefertermin.

Entschieden haben sich meine Freunde für zwei Performance-Modelle und ein Modell mit Standard-Reichweite. Die Fahrzeuge sind grau oder weiß. Wie ihr seht: Meine Freunde haben allesamt Geschmack! :)

Übrigens: Zwei weitere denken aktuell darüber nach, ebenfalls zuzuschlagen. ;)

Mein Fazit

Auch nach drei Monaten steige ich jeden Morgen mit einem Grinsen in das Model 3 ein. Ich kann mir aktuell nicht mehr vorstellen, ein anderes Fahrzeug regelmäßig im Alltag zu fahren.

Dennoch bleiben der BMW Z3 und der Pontiac Firebird Trans Am, den ich aktuell restauriere, im Fuhrpark. Am Ende bin ich dann doch zu sehr “Petrolhead”, um mich von allem anderen zu trennen…

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Über mich

“T wie TESLA” ist ein Blog von Marcel aus der Supercharger-Stadt Erftstadt bei Köln. Ein Tesla-Fan schreibt für Tesla-Fans über seine persönlichen Erfahrungen mit dem Model 3.